Ein Generator für Tansania

tansania1Ca. 40 km nordöstlich der Stadt Kigoma und etwa 20 km von der Grenze zu Burundi entfernt liegt die Missionsstation Matazio im afrikanischen Staat Tansania. Hier betreuen ständig ein Ärzteteam, deutsche Krankenschwestern und etwa 30 afrikanische Helfer ein Krankenhaus mit 120 Betten – das ständig überbelegt ist – eine Ambulanz, eine Entbindungsstation und ein Kinderheim. In Tansania sterben 50% der Neugeborenen und Kleinkinder im Alter bis zu 2 Jahren. Grund dafür ist die weiterhin bestehende medizinische Unterversorgung sowie Fehlbehandlung,/traditionelle Heilungskulte, Aberglaube, Ernährungsfehler, Malaria und andere Infektionskrankheiten.

 

tansaniaDer Distrikt um Matazio zählt zu den am wenigsten entwickelten Landstrichen Tansanias. Die Bevölkerung ist in der Regel finanziell nicht in der Lage, auch nur für eine elementare medizinische Versorgung aufzukommen.

Aus einem Brief einer Krankenschwester : „Danke für euer Angebot, es wird uns eine große Hilfe sein, nun einen neuen Generator zu kaufen, der für die abendliche Stromversorgung und das Wasserpumpen wichtig ist. Abeds um 7.00 Uhr ist es ja hier dunkel und dann machen wir den Generator an bis kurz nach 10.00 Uhr abends. So wird Wasser gepumpt, im Krankenhaus sterilisiert, man kann noch was sehen und arbeiten. Der jetzige Generator ist schon alt, hat seine Probleme und wir haben keinen Ersatz. Im Mai wird von unserer Mission ein Container aus Deutschland abgeschickt, in den er hinein könnte…) Januar 2001